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Wortmann trotzt der Krise: Halbjahresumsatz bei über 800 Millionen Euro

(NW). Am Ende des Jahres wird mit einem Umsatz von deutlich über 1,5 Milliarden Euro gerechnet. Die Wortmann Gruppe ist an mehr als 25 Unternehmen beteiligt.

Hüllhorst. Die Wortmann Gruppe konnte trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 ihren Kurs des „profitablen Wachstums“ im In- und Ausland fortsetzen. Die Unternehmensführung erwartet nach eigenen Angaben voraussichtlich einen Umsatz deutlich über 1,5 Milliarden Euro am Ende des Jahres. Innerhalb der ersten zwei Quartale wurde ein Gruppenumsatz von über 800 Millionen Euro erzielt. Die Wortmann Gruppe ist an mehr als 25 Unternehmen beteiligt.

Siegbert Wortmann ist realistisch: „Das erste Quartal des Jahres stand im Fokus des Supportendes von Windows 7. Ab März erfasste die Corona-Pandemie das Land und beeinflusste insbesondere die Verkaufszahlen der Mobile-Produkte der Wortmann AG, da von heute auf morgen tausende Menschen in Deutschland im Homeoffice arbeiten mussten. Im zweiten Halbjahr müsste dieser Trend erwartungsgemäß deutlich abflachen.“

Siegbert-Wortmann
Vorstandschef Siegbert Wortmann ist sehr zufrieden

Corona-Pandemie beeinflusste die Verkaufszahlen der Mobile-Produkte bei Wortmann

Das Jahr 2020 entwickele sich somit für die Wortmann Gruppe dank ihrer branchenübergreifenden Ausrichtung und ihrer Position auf dem deutschen Markt in einem „zufriedenstellenden wirtschaftlichen Rahmen“. Den größten Anteil habe in diesem Zusammenhang weiterhin die familiengeführte Wortmann AG mit einem Halbjahresumsatz von über 500 Millionen Euro.

Die weiteren Beteiligungen der Wortmann Gruppe befinden sich einerseits im weiten IT-Feld aber auch im Nicht-IT-Bereich. Die BAB Distribution GmbH mit 70 Millionen Euro sowie Kosatec mit 115 Millionen Euro Umsatz, Wortmann Telecom mit 55 Millionen Euro, Roda als Militär-IT-Spezialist oder auch das Unternehmen MCD, das sich auf Lösungen im Medizinbereich spezialisiert hat, mit 20 beziehungsweise 10 Millionen Euro tragen im Bereich der IT-Unternehmen der Wortmann Gruppe zu diesem Halbjahresergebnis bei.

Halbjahresvolumen im Nicht-IT-Bereich stabil bei über 60 Millionen Euro

Das Halbjahresvolumen 2020 im Nicht-IT-Bereich manifestiere sich stabil bei über 60 Millionen Euro. Dazugehörige Unternehmen wie die Wortmann Leasing und Factoring haben im ersten Halbjahr zusammen über 10 Millionen Euro Umsatz erbracht. Westfalia Deutschland bzw. USA als Anbieter von automatischen Logistiksystemen erzielten in der ersten Jahreshälfte 2020 rund 25 Millionen Euro beziehungsweise 20 Millionen Euro Umsatz.

Des Weiteren haben aber auch W&K Gehäusebau, das Bauunternehmen S+W Bau sowie TERRA Gebäudetechnik ihren Anteil von rund 5 Millionen Euro dazu beigetragen.

Hüllhorst (WB/ef). Die ostwestfälische Wortmann-Gruppe, unter anderem Anbieter von Computern („Terra“) und Betreiber von Handelsunternehmen, hat ihren Wachstumskurs 2019 fortgesetzt und einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden Euro erzielt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 14 Prozent oder 200 Millionen Euro. Die Gruppe beschäftigt mittlerweile fast 1700 Mitarbeiter allein in Deutschland, weltweit beläuft sich die Zahl der Angestellten auf rund 2000.

An über 25 Unternehmen beteiligt

Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der AG, Siegbert Wortmann, ist zufrieden: „2019 war abermals ein sehr erfolgreiches Jahr“, betonte er. „Wir konnten unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im In- und Ausland wiederum eindrucksvoll beweisen – sowohl in operativer als auch in strategischer Hinsicht“, sagte er weiter.
Dabei habe die breite Aufstellung der Gruppe – Wortmann ist an über 25 Unternehmen beteiligt – angesichts der Herausforderungen einer global abschwächenden Konjunktur stabilisierend gewirkt.

Gut 10.000 Fachhändler bedient

Der größte Umsatz entfällt auf die weiterhin familiengeführte Wortmann AG. Sie kommt auf einen Jahresumsatz von fast 900 (2018: 745) Millionen Euro – ein stattliches Plus von rund 20 Prozent. Die AG bedient mit ihren mehr als 640 Mitarbeitern mehr als 10.000 Fachhändler und Systemhäuser in ganz Europa.
Die BAB Distribution GmbH (Löhne), die unter anderem Festplatten verkauft, erlöste rund 135 Millionen Euro. Die Kosatec Computer GmbH setzt etwa 290 Millionen Euro um, die Firma Roda als Militär-IT-Spezialist kommt auf rund 45 Millionen Euro. Das Wortmann-Unternehmen MCD, das sich auf Lösungen im Medizinbereich spezialisiert hat, setzte rund 15 Millionen Euro um, die Wortmann Telecom 110 Millionen.

Auch der Nicht-IT-Bereich lief gut

Im Nicht-IT-Bereich belief sich der Umsatz auf rund 105 Millionen Euro. Dazu gehören Firmen wie Wortmann Leasing und Factoring (zusammen über 15 Millionen Euro Umsatz). Westfalia Deutschland und Westfalia USA als Anbieter von automatischen Logistiksystemen generierten rund 50 beziehungsweise 30 Millionen Euro Umsatz.
Darüber hinaus trugen auch Terra Fitness, Terra Sports, W&K Gehäusebau sowie das Bauunternehmen S+W Bau ihren Anteil zum Gesamtumsatz bei. Auch die 2019 gegründete Terra Gebäudetechnik entwickelte sich mit einem Jahresumsatz von etwa drei Millionen Euro gut. Siegbert Wortmann ist auch für 2020 zuversichtlich. Er will die Gruppe durch aussichtsreiche Zukäufe und neue Ideen vorantreiben.

© 2020 Westfalen-Blatt

Die WORTMANN Gruppe erzielt einen Umsatz von über 1,4 Milliarden Euro

Die WORTMANN Gruppe hat ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in 2018 im In- und Ausland eindrucksvoll bewiesen und einen Umsatz von über 1,4 Milliarden Euro erzielt. Mit einem Mehrumsatz von rund 150 Mio. Euro beträgt die Steigerung rund 12 Prozent. Trotz hohen Wettbewerbsdrucks konnte die WORTMANN Gruppe mit Beteiligungen an über 25 Unternehmen ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht nur bestätigen, sondern erneut steigern.

Siegbert Wortmann ist zufrieden: „2018 war abermals ein sehr erfolgreiches Jahr, sowohl in operativer als auch in strategischer Hinsicht. Mit einem starken Umsatzplus sowie den zukunftsweisenden Ausbau der TERRA CLOUD können wir sehr zufrieden sein. Der Erfolg basiert dabei auf der Gesamtleistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WORTMANN Gruppe.“ Mittlerweile beschäftigt die WORTMANN Gruppe fast 1600 Mitarbeiter allein in Deutschland, weltweit beläuft sich die Zahl der Angestellten auf über 1900.

Siegbert Wortmann

Den größten Anteil hat in diesem Zusammenhang die familiengeführte WORTMANN AG mit einem Jahresumsatz von knapp 750 Mio. Euro. Die BAB Distribution GmbH mit rund 120 Mio. Euro sowie Kosatec mit ca. 200 Mio. Euro Umsatz, Eures mit über 60 Mio. Euro, Roda als Militär-IT-Spezialist mit ca. 40 Mio. Euro oder auch das Unternehmen MCD, das sich auf Lösungen im Medizinbereich spezialisiert hat, mit rund 15 Mio. Euro tragen im Bereich der IT-Unternehmen der WORTMANN Gruppe zum überdurchschnittlichen Jahresergebnis bei. Zudem konnte die WORTMANN TELECOM ein Umsatzplus von 40 Mio. Euro auf 100 Mio. Euro verzeichnen.

Das Jahresvolumen 2018 im Nicht-IT-Bereich belief sich auf rund 105 Mio. Euro. Dazugehörige Unternehmen wie die WORTMANN Leasing und Factoring haben zusammen über 15 Mio. Euro Umsatz erbracht. Westfalia Deutschland bzw. USA als Anbieter von automatischen Logistiksystemen haben in diesem Geschäftsjahr rund 50 bzw. 30 Mio. Euro Umsatz generiert. Des Weiteren trugen aber auch TERRA Fitness, TERRA Sports, W&K Gehäusebau sowie das Bauunternehmen S+W Bau ihren Anteil dazu bei. Seit Anfang 2018 entwickelt sich die neu gegründete TERRA Gebäudetechnik GmbH ebenfalls sehr gut. Das Unternehmen ist Spezialist für Elektroarbeiten, Lichtkonzepte sowie Smart Home und Sicherheitstechnik.

Siegbert Wortmann, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der WORTMANN AG ist somit weiter zuversichtlich, dass sowohl der IT- als auch der Nicht-IT-Geschäftsbereich der WORTMANN Gruppe sich positiv weiterentwickeln: „Insbesondere die WORTMANN AG hat sich mit ihrer nun 33-jährigen Markterfahrung erneut deutlich steigern können. Anfang 2020 wird Microsoft den Support für Windows 7 einstellen, so dass hier 2019 Zuwächse bei der Systemumstellung vieler Unternehmen zu erwarten sind, denn fast ein Drittel aller Rechner läuft mit diesem Betriebssystem. Allerdings werden uns diese Umsätze wohlmöglich dann im darauffolgenden Jahr fehlen. Wir werden zum einen unsere wirtschaftliche Dynamik unvermindert hochhalten und zum anderen mit geschärftem Blick in die Zukunft unserer Unternehmen investieren. Ziel ist es, die Weiterentwicklung unserer Gruppenunternehmen und unserer Standorte sowie aussichtsreiche Akquisitionen und neue Ideen voranzutreiben.“