BAB – Zuverlässiger Storage-Partner des IT-Handels

15. März 2018

Die BAB Distribution hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden Storage-Spezialisten im Channel entwickelt. Murat Arpaci und Andreas Bajohr, Geschäftsführer des Unternehmens, erläutern das Erfolgsrezept.

Murat Arpaci und Andreas Bajohr

Murat Arpaci und Andreas Bajohr führen die Geschäfte der BAB Distribution. Die beiden gründeten das Unternehmen im Juli 2011 gemeinsam mit Olaf Biemelt, der inzwischen für die Schwesterfirma Terra Lighting verantwortlich zeichnet. Vor der BAB-Gründung waren alle drei bei der Wortmann AG beschäftigt.


Die BAB Distribution agiert als Spezialist für Speicherprodukte. Welche Vorteile ergeben sich aus der Fokussierung auf ein Technologiefeld und eine überschaubare Anzahl von Herstellern?

Arpaci: Sie bietet uns die Möglichkeit, unser Geschäft konsequent auf Qualität statt Quantität auszurichten. Wir stehen in einem beständigen Austausch mit unseren Herstellern. Zum einen kann BAB dadurch schnell und flexibel auf Markt-gegebenheiten reagieren. Zum anderen sind wir in der Lage, unsere Handelspartner mit genau dem Know-how zu versorgen, dass sie benötigen, um sich im hart umkämpften IT-Markt erfolgreich zu behaupten. Das ist umso wichtiger, als viele Partner mit begrenzten Ressourcen zu kämpfen haben. Die Hersteller wiederum können sich bei unserem Ansatz sicher sein, dass wir uns intensiv mit ihrem Portfolio befassen und nicht nur hin und wieder mal ein Produkt in die Hand nehmen.


Das Unternehmen wurde erst 2011 gegründet und kommt bereits auf Jahreserlöse von rund 120 Millionen Euro. Worin besteht das Erfolgsrezept?

Bajohr: BAB mag erst knapp sieben Jahre alt sein. Vom Start weg konnten wir beide und Olaf Biemelt, der jetzt unseren Lighting-Bereich voranbringt, auf einer langjährigen, gemeinsamen Erfahrung aufbauen. Dieses Know-how und das Wissen um die Essentials hat uns geholfen, unseren Handels- und Herstellerpartnern ein guter Distributionspartner zu sein: kompetent, zuverlässig und schnell. Darin sehe ich einen Erfolgsfaktor für das, was wir erreicht haben. Ein anderer Faktor ist die enge Beziehung zu jedem einzelnen Hersteller – sei es Toshiba, bei dem wir Distributor für interne und externe Platten sowie für Flash sind, sei es Maxtor, sei es Western Digital. Wir wachsen mit dem Hersteller, und der Hersteller wächst mit uns. Als wir mit Toshiba gestartet sind, hatte der Anbieter einen Marktanteil von drei Prozent. Jetzt liegt er bei etwa 30 Prozent!


Als Volumendistributor beliefert BAB etliche Etailer und Retailer. Welchen Mehrwert bieten Sie speziell Systemhäusern über die klassischen Tugenden wie hohe Verfügbarkeit, marktgerechte Preise, schnelle Lieferung hinaus?

Arpaci: Wir sehen uns nicht nur als Distributor, sondern tatsächlich als zuverlässigen Partner. Das ist keine Worthülse. Bei uns ist das Geschäft nicht mit dem Verkauf und der Lieferung getan. Wir beraten unsere Partner und stehen ihnen auch dann zur Seite, wenn mal ein Problem auftreten sollte. Bei unseren Partnern handelt es sich um Wiederholungstäter, die immer wieder bei uns einkaufen. Das nehmen wir als Indiz dafür, dass wir unseren Job wohl ganz ordentlich machen.


BAB gehört zur Wortmann-Gruppe. Inwiefern profitiert das Unternehmen davon?

Bajohr: Mit Wortmann im Rücken haben wir eine Mutter, die extrem finanzstark ist und über große Erfahrung in vertikalen Marktsegmenten verfügt. Auf beides greifen wir natürlich gern zurück. Abgesehen davon arbeiten wir im Tagesgeschäft völlig autark. Das wurde in der Vergangenheit nicht immer so wahrgenommen. Mancher ging davon aus, wir würden uns nur aus dem Wortmann-Lager bedienen. Dabei bevorraten wir im Schnitt 150.000 Festplatten.


Was haben Sie sich für 2018 vorgenommen?

Arpaci: Wir planen ein gesundes Wachstum von fünf bis zehn Prozent. Außerdem halten wir weiterhin die Augen offen nach Herstellern, die unser Sortiment sinnvoll ergänzen.

 

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Donnerstag 15. März 2018

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